Ausschuss für Bau- und Ordnungsangelegenheiten – Sitzung vom 21. Januar 2020

In seiner ersten Sitzung des Jahres 2020 hatte der Ausschuss eine Wahl nachzuholen. Es wurde das Fehlen des 2. Stellvertreters beanstandet. Nach der Nach der Einwohnerfragestunde mit Themen zum öffentlichen Grün bzw. Bäumen sowie Baumkataster ging es zur Wahl. Gewählt wurde einstimmig Frau Gerda Benn.

In der Folge ging es um drei Anträge zu Abweichungen im B-Plan-Gebiet Am Kiessee. Bei der ersten Abweichung handelte es sich um eine Erweiterung der Zufahrt zu den schon stehenden Mehrfamilienhäusern. Diese Änderung wurde einstimmig genehmigt.

Bei der zweiten Abweichung handelte es sich um zwei Anträge. Einerseits soll zur Mitteldrift auf dem Grundstück ein Wall als Schallschutz erstellt werden und auf der anderen Seite soll die Dachneigung verringert werden. Letzteres soll die Errichtung eines ebenerdigen altersgerechten Hauses erschwinglicher machen. Es ist doch ein Ziel der Gemeinde, dass die Bewohner aller Altersgruppen sehr gut hier in Pinnow leben können. Den Abweichungen wurde einstimmig zugestimmt.

Im dritten Sachverhalt zum Wohngebiet am Kiessee ging es um eine Anfrage zum Thema Hecke. Hier möchten die Antragsteller von den drei vorgegeben Pflanzen abweichen um die Artenvielfalt im Gebiet zu erhöhen. Hier haben wir eine Liste mit einheimischen Pflanzen erarbeitet und diese wird der Familie übermittelt. Weiterhin ist diese Liste auch in Zukunft mit in dem Wohngebiet anzuwenden.

Bei Anfragen und Informationen bekräftigten u.a. die Ausschussmitglieder, dass der gefasste Beschluss zur Kooperation mit der Fachhochschule Güstrow zur Hilfestellung für ein Verkehrskonzept unbedingt vorangetrieben werden soll.

Die Sitzungen zum Jahresende

Am 17. Dezember tagte ein letztes Mal in diesem Jahr die Gemeindevertretung. Insbesondere ging es im öffentlichen Teil um den Liefervertrag für die Wohngebiete I und III. Dieser wurde einstimmig bestätigt. Weiterhin wurde die Hauptsatzung der Gemeinde neu gefasst und beschlossen. Im geschlossenen Teil wurde unter anderem der Kauf eines neuen Lkw für den Bauhof der Gemeinde beschlossen.

Die letzte Sitzung des Ausschusses für Bau- und Ordnung fand am 19. Dezember statt. Hier ging es im öffentlichen Teil und einige Bauanträge. Hier war auch die Bebauung in der Seestraße ein Thema. Wir hoffen, dass die neu entstandene Lücke mit dem genehmigten Gebäude bald geschlossen wird. Im geschlossenen Teil wurden vier Linden für den Dorfplatz in Petersberg gekauft. Hierfür musste intensiv der Leitungsplan studiert werden.

Wir wünschen allen Lesern unserer Seite eine frohe besinnliche Weihnacht sowie für das Jahr 2020 Gesundheit und Glück!

Nutzerversammlung der Bezieher von Fernwärme aus dem Wohngebieten I und III am 12.12.2019

Donnerstagabend fand um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Pinnow die Nutzerversammlung statt. Eingeladen hatten der Eigenbetrieb Fernwärme. Die Veranstaltung wurde durch unseren Bürgermeister moderiert. Dieser gab auch einige einführende Worte. Danach erfolgte vom Geschäftsführer des Eigenbetriebes, Herrn Klesper, einige Ausführungen zu den erstellten Masterarbeiten. Der Beiratsvorsitzende Volker Helms stellte noch mal deutlich klar, dass es sich um einen Beirat des Eigenbetriebes handelt, der diesen bei der Entscheidungsfindung berät. Daher setzt er sich auch aus Nutzern und nicht betroffenen Gemeindevertretern zusammen. Aus diesen beiden Masterarbeiten konnte nur eine Idee mit einem kleinen Einsparpotential herausgezogen werden. Die Einstellung der Fernwärmeversorgung konnte aufgrund von nach wie vor bestehenden Risiken nicht empfohlen werden. Daher empfahl der Beirat dem Eigenbetrieb eine dritte Lösung, die hier auf der Veranstaltung vorgestellt wurde, zu verfolgen. Diese sieht eine Lieferung von fertiger Wärme aus einem BHKW (Blockheizkraftwerk) an die Gemeinde zu einem fixen Preis bis zum 31.12.2029(Enddatum) vor. Dazu wird das BHKW ca. 200 bis 300 Meter entfernt von den Wohngebieten I und III an der Pflaumenallee errichtet. Die Kosten für die Gasleitung von Sukow und für das BHKW samt Gebäude werden vom Lieferanten getragen. Christian Karp als Vertreter der Liefergesellschaft gab einen kurzen Einblick darüber.

Herr Hinrichs von der MEA als Betreiber der Fernwärmeversorgung ging auf die wichtigen Punkte für die mehr als 120 interessierten Bürger aus den Wohngebieten ein. Die wichtigste Frage war natürlich: Was spart ein Nutzer in Zukunft ein? Dazu gab es eine klare Aussage. Der Grundpreis wird massiv gesenkt und eine Senkung, wenn auch moderat, wird es auch beim Arbeitspreis geben. In der Summe kommt für den Durchschnittsnutzer eine Einsparung von ca. 380 € Brutto heraus. Anschließend folgte eine Fragestunde durch die Nutzer. Die Auftretenden Unklarheiten konnten sehr gut aufgeklärt werden. Und wer mal sich neben einem BHKW stellen möchte, der kann es mal in Sukow im Bereich des Sportplatzes/Grundschule tun.

Den Abschluss bildete eine Abstimmung der Nutzer. Hierbei stimmte die überwältigende Mehrheit dafür, dass die Gemeinde das Projekt weiterverfolgt. Nur eine Nutzerfamilie war dagegen. Somit werden auf der Gemeindevertretersitzung am 17. Dezember die nächsten Beschlüsse gefasst, damit zur Heizsaison 2020/21 die Kosten für die Nutzer deutlich geringer werden!

Sitzung im Ortsteil Godern – Ausschuss für Bau- und Ordnungsangelegenheiten am 19. November 2019

Am Dienstag tagte der Bauausschuss in der Gemeinde. Das schöne war, mal im Ortsteil Godern. Leider gab es nur wenige Einwohner der vorbeigeschaut haben. Die Tagesordnung und das Sitzungsprotokoll der letzten öffentlichen Sitzung wurden ohne Änderungen bestätigt. Bei den anwesenden Einwohnern gab es die folgenden Fragen: Was passiert mit den Ideen der Einwohnerfragestunde zum Verkehrskonzept. Hier stellt die Gemeinde eine Liste zusammen. Parallel gab es einen Beschluss, über die FH in Güstrow Bachelorarbeiten zu den Themen anzufragen. Die Ergebnisse werden dann in einer Einwohnerfragestunde vorgestellt und diskutiert. Der Anhang zu den Ausgleichspflanzungen fehlte im öffentl. Protokoll. Das wird nachgeholt und dem aktuellen Protokoll beigelegt. Die Baumpatenschaften sind leider nicht auf der Homepage zu finden. Der Ausschuss geht dahingehend nochmals auf den Webmaster zu. Die Frage nach mögl. privaten Anpflanzungen auf öffentl. Flächen wurde stark diskutiert. Wünsche der Einwohner können an den Ausschuss herangetragen werden. Parallel prüft die Gemeinde, welche Flächen zur Verfügung stehen. 

Ebenfalls führte der Rückbau eines Zaunes bei einem Grundstück in OT Pinnow zu Diskussionen. Die entsprechende Stelle wurde u.a. in der Begehung des Bauausschusses vor Ort geprüft. Der Ausschuss fasste nach einigen Diskussionen den Entschluss die Ausnahme zuzulassen. Weitere Bauten werden jedoch ausdrücklich abgelehnt. Im Rahmen einer Begehung im Wohngebiet 3 in Pinnow wurde an einigen Stellen der behutsame Beschnitt von Bäumen und Hecken auf den Gemeindeflächen besprochen. Der zuständige Gemeindearbeiter als unsere Baumfachkraft begleitete die Begehung. Auch haben sich einige Grundstückseigentümer auf den benachbarten Gemeindeflächen ausgebreitet. Die Gemeinde wird auf die einzelnen Anwohner zugehen. 

Für mich war es wieder sehr informativ – Danke. Schade, dass es nicht mehr Einwohner zur Fragestunde vorbeigekommen sind. 

Daniela

Pflegeverträge mit der Gemeinde – Mustervorlage

Anbei die Mustervorlage für die Grundstück- oder Baumpflege auf öffentlichen Grundstücken. Bei Interesse bitte an den Bürgermeister oder den Vorsitzenden des Ausschusses für Bau- und Ordnungsangelegenheiten oder dem Ortsvorsteher im OT Godern wenden


Vereinbarung
 
zwischen
………………………
 
und
der Gemeinde Pinnow
 
vertreten durch den Bürgermeister
 
 
Herrn Andreas Zapf
 
 
– nachfolgend Gemeinde Pinnow genannt –
 
 
§ 1
 
Die Gemeinde Pinnow gestattet ……………….in der …….str. die Baumscheiben vor dem Haus Nr.….. mit Stauden, Gräsern oder Sommerblumen zu bepflanzen. Damit verbunden ist die Pflege der Fläche, insbesondere die Beseitigung von Wildwuchs und Unrat.
 
§ 2
 
(1)     Zur Gewährleistung der Sichtfreiheit im Straßenbereich ist das Überwachsen der Straßenkante zu verhindern.
(2)     Bei allen Arbeiten sind Beschädigungen an den Bäumen (Krone, Stamm, Wurzel) untersagt. Störende Stamm- und Stockaustriebe dürfen jedoch beseitigt werden.
(3)     Der Einsatz von Herbiziden ist generell untersagt.
 
           § 3
 
(1)     Alle Pflichten zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit obliegen weiterhin der Gemeinde Pinnow. Sie steht für Schadensersatzansprüche ein, die im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung gegen den Pflegepaten oder gegen die Stadt geltend gemacht werden. Das gilt nicht, sofern durch den Pflegepaten vorsätzlich oder grob fahrlässig ein Schaden verursacht wird.
(2)     Die Gemeinde Pinnow übernimmt für die im Rahmen dieser Vereinbarung erbrachten Leistungen keine Haftung, es sei denn, der Schaden ist auf ein schuldhaftes Verhalten der Gemeinde Pinnow zurückzuführen.
 
 
§ 4
 
(1)     Die Vereinbarung wird mit Datum der Unterzeichnung beider Partner wirksam. Sie kann von beiden Partnern ohne Angaben von Gründen zum jeweiligen Monatsende widerrufen werden. Wird die Fläche durch ………….. nicht ordnungsgemäß gepflegt, behält sich die Gemeinde Pinnow das Recht vor, die Pflegevereinbarung zu kündigen.
 
 
 
Pinnow, den
 
Pinnow, den ……………
 
…………………..
 
Gemeinde Pinnow
 
………………..
 
 
Andreas Zapf
 

Anlagen
Luftbild

Gemeindevertretersitzung am 29.10.2019

Ein wichtiger Tag für unseren Volker Helms. Am 29.09.2019 wurde er in der Einwohnerversammlung einstimmig zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Genau einen Monat wurde später wurde er nun in der Sitzung der Gemeindevertreter offiziell vereidigt. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und viel Freude an der Aufgabe.

Der Bürgermeister berichtete über die verschiedenen Themen in den letzten Wochen.

Den Anfang machte er mit einem erfolgreichen Einsatz der FW Pinnow an der B 321. Es sind 2 LKWs zusammengestoßen. Die Feuerwehr war mit 10 Personen vor Ort. Eine großartige Leistung.

Im Bereich der Kita und im Grünen Haus wurden 2 Einbrüche verübt. Die Täter haben es rein auf das Bargeld abgesehen. Im Bereich Godern gab es massive Graffitis an einer Grundstückgrenze und der Bushaltestelle. Zu beiden Punkten ist Anzeige bei der Polizei erstattet worden. Parallel werden die Bürger gebeten, bei Infos und wenn etwas gesehen wurde die Polizei zu informieren.

An der Ausschreibung Smart to Hus wird Pinnow gemeinsam mit der Gemeinde Sukow und der Grundschule Sukow einen Förderantrag stellen und teilnehmen.

KITA: Im Rahmen der Kuratoriumssitzung der Kita wurden die neuen Zahlen für die Kinder besprochen. Der Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, alle Kinder aller Ortsteile Pinnows einen Platz im Kindergarten einzuräumen. Die statist. Zahlen werden von den Verwaltungsämtern neu angefragt, um dann im Ausschuss für Kultur und Soziales einen neuen Bedarfsplan zu entwickeln. Erst dann ist es möglich einen Neu-/Um- oder Ausbau einer Kita in Pinnow prüfen zu können. 

Auf den Trockenhängen gab es einen Arbeitseinsatz. Dieses Mal waren die Gemeindearbeiter aufgrund einer Weiterbildung nicht dabei.

Die Gemeindearbeiter haben in den letzten Wochen den Laub- und Lichtraumschnitt durchgeführt.

Grünschnittcontainer: Die Grünschnittcontainer werden voraussichtlich bis Mitte November erhalten bleiben. Er bittet darum, dass es sich nur um übliche Mengen handelt. Größe Mengen wie Hecken, Bäume usw. können kostenlos bei der Firma Gollan angeliefert werden. Ein Turmbau auf den Containern ist nicht sinnvoll, da die Container dann nicht ordnungsgemäß abgeholt werden können. Auch eine Vergrößerung der Containerfläche mit Anlagerungen drumherum ist nicht erlaubt.

Heizhaus: Hier gibt es noch keine aktuellen Auskünfte, da die Planungen und Vertragsverhandlungen noch nicht angeschlossen sind. Im Moment laufen die Verhandlungen mit den Eigentümern, der Trassenflächen.

Kieswerk:  Hr. Zapf ist sehr enttäuscht über die fehlende Unterstützung seitens der Politik. Es fängt mit dem Bergbauamt an, geht über den Bürgerbeauftragten der Landesregierung bis zu dem Landrat. Alle berufen sich auf das Bergbaurecht und sind nicht bereit die Gemeinde und Bürger der Gemeinde zu unterstützen. Einzig die Dörner Gruppe als Inhaber des Kieswerkes zeigt sich kooperativ. Es wird in der nächsten Woche eine Informationsveranstaltung von Hr. Mildner geben, wo sich die Gemeinde ggf. positionieren wird.  Über die Amtsverwaltung wurde ein neues Gutachterbüro ermittelt, welches sich auf das Thema Bergbau spezialisiert hat.

Kalender:

Die neuen Kalender für 2020 sind da und können beim Edeka käuflich erworben werden.

Die einzelnen Ausschüsse berichteten aus ihrer Arbeit in den letzten Sitzungen.

Jugend + Soziales:           Frau A. Münstermann wurde zur 2. Stellvertreterin gewählt.

Frau Koch hat ein Konzept für eine Jugendbeauftragte entwickelt und stellt es in der nächsten Sitzung vor. Der Ausschuss unterstützt die Idee ausdrücklich.

Bauausschuss:                  Die Kosten für die Wasserproben der Badegelegenheit am Binnensee wird zukünftig durch die Gemeinde übernommen. Es handelt sich hier nicht um eine öffentliche Badestelle, wie z.B. am Strand in Godern.                                                Die Entwicklung des Dorfplatzes in Pinnow wird in Angriff genommen.

Zukunftsausschuss:        Es wurde berichtet, dass die Arbeiten zur Überarbeitung der Leitbildthesen Pinnows mit der ersten Thesenüberarbeitung angefangen haben.      

Eine weitere spannende Runde war die Einwohnerfragestunde beim Bürgermeister.  

  • Warum gibt es Störer an den Aushängen zum Tanz in den Herbst aber nicht zum Martinsumzug?

Hr. Zapf hat Hr. Schack beauftragt diese Störer nachträglich zu bestellen und anzubringen.

  • Die gesunde Pappel ggü. der Feuerwehr wurde abgenommen warum?
    • Es gibt ein Gutachten des Landkreises aus dem hervorgeht, dass die Pappel nicht gesund war. Ein Zurückschneiden einzelner Äste am Baum weitere Schäden und Krankheiten hervorruft. Daher die Empfehlung des Landkreises den Baum komplett abzunehmen.
  • Gibt es eine Ausgleichpflanzung und wenn ja wo?
    • Ja es gibt selbstverständlich eine Ausgleichspflanzung. Der genaue Platz steht noch nicht fest wird voraussichtlich im Zukunftsausschuss entschieden.
  • Was sind das für Sandberge am Flugplatz?
    • Die vor Jahrzehnten manuell entstandene Senke wird wieder aufgefüllt. Der abgelagerte Mutterboden ist ordnungsgemäß geprüft und unbelastet.
  • Wie oft werden die Grünschnittcontainer geleert?
    • 2x die Woche, je nach Gesamtaufwand auch 3x die Woche
  • Warum und wieviel Fläche wird zum Flächentausch von der Gemeinde für den Umbau der Pinnower Brücke nach Godern erworben?
    • Es handelt sich um kleine Randflächen von ca. 200qm (von 2 Eigentümern), um für die Widerlager der neuen Brücke genug Platz zu haben. 
  • Heizhaus:
  • Ein im wahrsten Sinne des Worten Thema das einheizt bei einigen Bürgern/Bürgerinnen der Gemeinde.
    • Das Gelände ist nicht gepflegt – es wird gebeten das Gelände nicht der „Verwahrlosung“ frei zu geben.
      • Das Thema wird gemeinsam mit den Gemeindearbeitern geprüft.
    • Wie ist der Stand zum Thema Heizhaus. Es wurde eine Einwohnerversammlung in Aussicht gestellt. Es ist keine bisher erfolgt und in Sicht.
      • Es gab in der Vergangenheit mehrere Verhandlungen, welche immer kurz vor Abschluss standen. Aufgrund der geänderten polit. Rahmenbedingungen gab kam es zu Verzögerungen. Die gefallen den zuständigen in Gemeinde auch nicht. kann aber leider nicht geändert werden. Die Gemeinde hat alle Voraussetzungen für einen guten und sinnvollen Vertragsabschluss getroffen. Der Vollzug des Vertragsabschlusses und damit die Änderungen für die Anwohner ist jedoch noch nicht möglich.
    • Welche Veränderungen gibt es zu den Bachelorarbeiten der Studenten der WEMAG?
      • Es wurden zwei Wege vorgeschlagen, die für beide Seiten kostenintensiv sin. Parallel kam zur gleichen Zeit eine dritte Lösung ins Spiel. Dies Lösung würde eine Kostenminimierung der Anwohner für die nächsten 10 Jahre mit sich bringen. Leider sind die Verhandlungen dahingehend noch nicht abgeschlossen. Sobald die Informationen da sind wird einer Einwohnerversammlung geben.
    • Wer ist denn überhaupt Mitglied im Beirat des Heizhauses? Warum informiert dieser nicht die Öffentlichkeit und warum bekommt dann keine Informationen über die Sitzungen des Beirates.
      • Die Gemeinde Pinnow betreibt einen Eigenbetrieb (Heizhaus) als ein wirtschaftl. selbstständiges Unternehmen. Der Geschäftsführer ist Hr. Klesper. Der Betrieb arbeitet eigenverantwortlich und erwirtschaftet seine Kosten selbst.
      • Der Beirat des Heizhauses ist gebildet worden, um ein Kontroll- und Beratungsorgan für den Eigenbetrieb zu haben.
      • Dies ist mit einem Aufsichtsrat einer AG zu vergleichen. Er hat die Aufgabe die Geschäftsführung und den Geschäftsbetrieb des Eigenbetriebes zu kontrollieren. Es ist kein Ausschuss der Gemeindevertretung und dieser auch nicht verantwortlich.
      • Der Beirat ist in die Verhandlungen um die neue Lösung für die Nutzung des Heizhauses eingebunden und übt dabei die Kontrollfunktion aus.
      • Aufgrund dessen sind die Sitzungen auch nicht öffentlich und/ oder werden veröffentlicht. Wie ist es in Ihrem Unternehmen? Werden da alle Informationen und Verhandlungen jedem zugeführt?
      • ES ist wichtig, dass jedes Mitglied des Beirates und des Heizhauses, und viele Mitglieder der Gemeindevertretung nur mit einer wirklich sinnvollen Lösung ggü. den Anwohnern treten wollen. Das sich die Verhandlungen verzögern – glaube sie das wirklich- ärgert die Mitglieder des Beirates, den Geschäftsführer und den Bürgermeister am meisten.
      • Ziel ist eine stabile Lösung für die nächsten 10 Jahre anbieten zu können.

Im Anschluss an die Fragestunde gab es weitere Themen im öffentl. Teil der Gemeindevertretung:     

  • Die Gemeinde ist Anteilseigner an der Gesamtschule Sukow. Im Rahmen des 4. Anbaus in Verbindung mit einem neuen Spielplatz erforderten eine höhere Investitionszulage. Derzeit gibt es 131 Schüler davon sind 46 Kinder aus Pinnow.
    • Dies wurde einstimmig angenommen.

  • Die Schulverbandsumlage ist gestiegen. Die im Haushalt eingetragenen Mittel sind nicht ausreichen. Im Jahr 2021 ff. wird eine Prüfung der Schulverbandsumlagen geben und damit auch die Teilung der Grundschulen für die Ortsteilen aufgehoben. Derzeit können die Goderner Kinder nach Leezen oder nach Suckow gehen. Dies ist eine Sonderstellung durch den Zusammenschluss beider Ortsteile. Der Schulbus kann aktuell nicht über die Brücke nach Godern fahren. Daher bleibt die Sonderlösung vorerst bestehen.
    • Die Erhöhung der Umlage wurde einstimmig angenommen.
  • KITA: Der letzte Umbau war geplant für eine Erhöhung der Kitaplätze auf 136. Durch die Änderungen des Betreuung Schlüssels und der damit erforderlichen Räume können aktuell 118 Kinder versorgt werden.
    • Durch den kostenfreien Besuch der Kita in MV, sind alle 6h Plätze ausgebucht und führt zu einer Belastung der Kita.
    • Es werden die jetzt aktuellen Zahlen in den Gemeindeverwaltungen abgefragt, um hier in den Ausschüssen eine vernünftige Planung für die Zukunft in Angriff nehmen zu können.  
  • Feuerwehr: Die einzelnen Ortsteilwehren sollen zu einer gemeinsamen FFW Pinnow zusammengelegt werden. Hintergrund sind der Brandschutzbedarfsplan, die fehlendes Personal und Sicherstellung der Einsatzkapazität. Die Wehrführung wird dann neu gewählt. Die Ortsteilwehren gehen in die Gemeindefeuerwehr auf. Leider dürfen die Ortteillogos beider Ortsteile auf den Autos nicht verwendet werden. Der Standort Godern bleibt erhalten. Die Fahrzeuge und Einsatzmaterialien für die ansässigen Mitglieder verbleiben ebenfalls in den einzelnen Ortsteilen.
    • Die Neustrukturierung wurde einstimmig angenommen.

DLH

Schmierereien in Godern

In der Nacht vom Freitag(25.10.19) zum Samstag(26.10.19) wurden in Godern eine Mauer und das Buswartehäuschen mit „FCH“ verunstaltet. Wer hat etwas gesehen oder kann zur Aufklärung beitragen???

Bitte bei uns oder beim Orstvorsteher via 0170 5779502 melden.

DANKE!

Gestern(23.10.2019) tagte wieder der Zukunftsausschuss der Gemeinde.

Viele Mitglieder des Ausschusses waren vor Ort und somit wurde die Beschlussfähigkeit erreicht.  Im Rahmen der Einwohnerfragestunde gab es ein Thema – Gibt es bald eine neues Baugebiet in Pinnow? Es geht um die Fläche zwischen dem Baugebiet 3 An der Bietnitz zur Bundesstraße B 321. Die klare Antwort lautete NEIN. Es kann jedoch auch keine Garantie für die Zukunft in 10 oder 20 Jahren ausgesprochen werden. Dafür sind die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen derzeit nicht absehbar. Seitens der Gemeinde gilt jedoch der Bereich zwischen Baugebiet 3 „An der Bietnitz“ bis zum Dekohaus als baurechtl. Außenbereich. Auch hinsichtlich der aktuellen F-Pläne ist keine Bebauung angedacht.

In der Themensammlung des Ausschusses wurden die Punkte Smart to Hus, Regulierung der Straßennamen und die Entwicklung eines Konzeptes für Wanderwege als kurzfristige Ziele angesehen. Die Themen werden an den Bauausschuss und die Gemeindevertretung zur Empfehlung weitergeleitet.

Die Hauptaufgabe des Ausschusses ist die Prüfung und Anpassung des Leitbildes der Gemeinde Pinnow.

Die erste These wurde überprüft und hinsichtlich der Stärken, Schwächen überarbeitet. Daraus haben sich geänderte Entwicklungsziele und Maßnahmen ergeben. Das Schöne ist, dass sich die Zusammenarbeit und Zufriedenheit mit dem Amt in Crivitz enorm verbessert hat. Einige Punkte können aus aktueller Sicht noch verbessert werden; z.B. Onlinebeantragungen, Unterstützung der Gemeindevertretung, papierlose Bearbeitung.

Spannend diskutiert wurden die Punkte: Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde, welche Kanäle sind wichtig, wie formuliert man diese in dem Leitbild? Wieviele Informationen können und dürfen wann für Gemeindemitglieder veröffentlicht werden? Wo werden die Informationen veröffentlicht? Alle sind sich einig, dass es hier Verbesserungsbedarf gibt.

Die nächste Sitzung findet am 20.11.2019 um 19:30h im kleinen Sitzungssaal statt.

Geht einfach mal hin

DLH

Ein erfolgreicher Aufruf zur Mitarbeit

Die Mundpropaganda und Aufrufe online und in der Zeitung haben ihre Wirkung nicht verfehlt, denn der Vorsitzende des Bauausschusses Volker Helms konnte ungefähr 40 interessierte Einwohner zur Ausschusssitzung am 15.10.2019 um 19 Uhr in Pinnow begrüßen. Thematisch ging es um die Entwicklung eines schlüssigen und effektiven Verkehrskonzeptes für den Ort. Noch bevor der Bürgermeister Andreas Zapf die bisherigen Ideen vorstellen und präsentieren konnte, wurde klar gestellt, dass es hier um ein Konzept für alle Verkehrsteilnehmer geht: Autos, Fahrräder und Fußgänger.

Nach den einleitenden Worten stellte Herr Zapf die vorläufige Arbeitsgrundlage eines Verkehrskonzeptes vor:
Neu Godern:
– verkehrsberuhigter Bereich (im weiteren Verlauf als Spielstraße bezeichnet), Schrittgeschwindigkeit

Godern:
– alle Straßen außer der Kreisstraße (für die wird 30km/h empfohlen) Spielstraßen, Schrittgeschwindigkeit
– Neugestaltung der Wendeschleife und Versetzung der Bushaltestelle dorthin und geforderter Ausbau
– Ortsausgangsschild Richtung Pinnow entfernen,

Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen
– dann innerorts mit 50km/h
– Brückenausbau, damit die Feuerwehr und Kleinbusse der Verkehrsbetriebe diese überqueren dürfen (nur diese zwei Ausnahmen für größere Verkehrsmittel)
– Wanderweg erhöht parallel zur Straße laufend

Pinnow:
– Ortseingangsschild aus Richtung Godern entfernen
– innerorts alles auf 30 km/h
– alle Wohngebiete Spielstraßen, Schrittgeschwindigkeit
– Verkehrsberuhigungselement Ortseingang Pflaumenallee
– Ortseingangsschild an Bundesstraße vorziehen
– Bushaltestelle am Blumenfeld errichten
– Radweg auf Straße zwischen Bundesstraße und Kernort Pinnow
– an der Tennishalle Bushaltestelle errichten
– Bushaltestelle am Dorfplatz wird neu angelegt und die Platzgestaltung wird ebenfalls überdacht und angegangen (Grundlage dafür sind die Ideen der vergangenen Jahre, bei Interesse der Mitarbeit an den Vorsitzenden Volker Helms wenden)
– Ortsausgang nach Muchelwitz beidseitige Bushaltestelle, da Platz für Buswende zu klein, automatische Reduzierung der Geschwindigkeit am Ortseingang, da eine Haltestelle auf den Seitenstreifen und die andere auf vorhandene Straße gebaut wird

Die Bushaltestellen müssen laut Gesetz behindertengerecht neu angelegt werden und können derzeit noch mit 85% gefördert werden, somit sind die Kosten für die Gemeinde überschaubar (pro Haltestelle ca. 25.000 Euro, 10 Haltestellen insgesamt).

Nachdem die Arbeitsgrundlage nun vorgestellt wurde, durften die Einwohner ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge äußern. Folgende Hinweise wurden seitens der Einwohner gegeben:

– Anlieferungen für Anwohner schwieriger, wenn Gemeindestraßen nur max. 7,5 t zulässt
– Spielstraßen fordern veränderte Teilhabe der Einwohner z.B. Veränderungen bei der Straßenreinigung, Müllabfuhr usw.
– Licht zwischen den Ortsteilen Pinnow – Godern
– Godern: sichere Möglichkeit für die Kinder über die Straße zu kommen zur neuen Bushaltestelle
– Fußgängerüberweg beim bzw. am Altersheim
– Neue Dorfstraße in Godern Einbahnstraße
– Bedarf der Busse abfragen, aktualisieren, da die Gemeinde jährlich ca. 28.000 Euro zusteuert
– Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Bundesstraße vor Ortseinfahrt Pflaumenallee von 100 auf 70 km/h
– Durchfahrt Seestraße bis nach Schwerin klären
– Fußgängerweg an der Pferdekoppel in Pinnow sanieren (schon im Haushalt fürs nächste Jahr eingestellt) und Nachdenken über eventuelle weitere Schutzmaßnahmen der Fußgänger, wenn innerorts 50km/h bleiben (Schwellen, Zäune o.ä.)

In der anschließenden Einwohnerfragestunde kamen folgende Themen zur Ansprache:
– Kieswerkproblematik: Herr Zapf und die gebildete Bürgeriniative arbeiten intensiv an einer Lösung
– Heizwerkproblematik: es wird eine Einwohnerinformationsveranstaltung stattfinden, wenn der Kenntnisstand aktualisiert und gefestigt würde
– Ersatzpflanzungen: eine Übersicht kann im Anhang des Protokolls der Sitzung eingesehen werden

Weitere ausgewählte Tagesordnungspunkte und ihre Bewertung durch den Ausschuss:

– Badegelegenheit in Pinnow: die jährlichen Wasserprobeentnahmen verursachen Kosten von ca. 300 Euro und werden durch die Gemeinde getragen
– Bäume: wie auch bisher gehandhabt, wird kein Baum im Ort entfernt, wenn es nicht berechtigte Gründe dafür gibt und die Fällung vorab überprüft und notfalls begutachtet wurde, zusätzlich wird auf der Homepage und in der Petermännchen-Post das Prinzip des Pflegevertrages vorgestellt und Mitstreiter hierfür werden ebenfalls gesucht
-Dorfplatzgestaltung: Neuordnung der Fläche, Zufahrten und Teilstücke müssen neu geordnet werden, Grünabschnittcontainer entfernen, Pflanzung von Bäumen (Linden), Aufstellung von Bänken, eventuell Brunnen, Neuanlegung Bushaltestelle
– Werbeschilder: in Zukunft sollte ein gemeinsamer Aufsteller an den Ortseingängen für die Werbeschilder der Gewerbetreibenden der Gemeinde überdacht werden

Die Sitzung begann pünktlich um 19 Uhr und endete mit dem Blick auf den schönen hellen Mond. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Protokoll des Amtes.