Bauausschuss 17.11.2020

Punkt 19 Uhr ging es los und alle Plätze im Saal waren besetzt. Zu Beginn stellten die Einwohner Nachfragen zum Natur- und Umweltschutz, konkreter ging es um die Ersatzpflanzungen, Begehungen in diesem Zusammenhang, Grundwasserentnahmen und die Wasserqualität des Pinnower Sees.

Ebenfalls wurden Nachfragen zur Zukunft der Gemeinde geäußert. Die Bebauung bzw. Veränderung von Flächen, die Planung von Wohngebieten oder auch die langfristige effektive Nutzung gemeindlicher Flächen müssen vollends durchdacht, geprüft und in langwierigen vorgeschriebenen Verfahren angegangen werden, daher sollten pauschale Aussagen ohne konkrete Fakten, laut der Anwesenden, vermieden werden.


Die Nachfrage bezüglich einer möglichen Beauftragung zur Erstellung von Vorplanungen für ein Feriendorf in Godern wurden seitens der Gemeinde bzw. der Mitglieder des Bauausschusses verneint, denn bisher wurden lediglich Anregungen und Fragen für die Investoren über die Fraktionen gesammelt und diese werden weitergegeben. Im Anschluss hat der Investor die Chance diese Fragen zu beantworten und seine Ausführungen im geschlossenen Teil vorzustellen. Sollte dann noch Interesse seitens der Gemeinde bestehen bzw. diese eine positive Entscheidung für die Begleitung dieses Projektes getroffen haben, wird das Konzept den Einwohnern schnellstmöglich vorgestellt, jedoch benötigt man dafür eine Diskussionsgrundlage, die sich auf Fakten stützen sollte und diese wird derzeit vorbereitet. Alle sachdienlichen Informationen, die derzeit veröffentlicht werden dürfen, können z.B. dem Zeitungsartikel „Nächster Versuch für Feriendorf“ in der SVZ vom 04.11.2020 entnommen werden.

Eine erneute und schnelle Verlegung der Müllcontainer aus dem Erlenweg in Godern ist derzeit unrealistisch, da sich die logische und bauliche Reihenfolge kompliziert gestaltet. Zuallererst müssen die Bauarbeiten an der neuen Haltestelle beendet, dann die Zisternen errichtet und dann die Verlegung geprüft und gegebenfalls angewiesen werden. Aus der Förderung für den behindertengerechten Umbau der Bushaltestellen wird der neue Containerstellplatz herausgenommen, da der Standort ansonsten für die nächsten 10 Jahre fix wäre.

Auch Anwohner, deren Häuser aktuell mit Fernwärme versorgt werden, meldeten sich zu Wort, denn der Schlamm sorgt bei einigen Anwohnern für einen erhöhten Wartungs- bzw. Instandhaltungsaufwand und zum anderen dazu, dass sich eine nachhaltige, langfristige Lösung gewünscht wird. Zwei gemeindliche Einvernehmen für Bauvorhaben wurden erteilt und für die Erweiterung des neuen Baugebietes in Sukow wurden keinen Bedenken vorgebracht. Aktuell wird an der Bushaltestelle in der Buswendeschleife in Godern gearbeitet. Das Ortseingangsschild wurde 65 Meter in Richtung Gneven versetzt um den Verkehr in diesem Bereich zu verlangsamen.

Leider immernoch mit angezogener Handbremse unterwegs!

Die COVID-19-Pandemie hemmt auch weiterhin die Arbeit des Ausschusses für Jugend, Kultur und Soziales der Gemeinde Pinnow. In der vergangenen Sitzung wurden realistische Alternativen bzw. alternative Aktionen für die kommenden Veranstaltungen der Gemeinde offen diskutiert, denn die gewohnten Abläufe können und dürfen derzeit nicht realisiert werden. Veränderungen müssen jedoch nicht zwingend negativ bewertet werden, denn die Pandemie zwingt alle Dinge neu zu gestalten, andere Wege zu finden und andere Perspektiven einzunehmen. Genau mit dieser Grundeinstellung wurden Pläne für den Martinsumzug, Adventsmarkt und Neujahrsempfang entwickelt. Konkrete Planungen können jedoch aufgrund der Verordnungen des Bundes, Landes und Landkreises erst kurzfristig angegangen und angepasst werden.

Der Martinsumzug fiel dieses Jahr aus, aber die Lichterwoche dient als Alternative.

Der Adventsmarkt fällt dieses Jahr höchstwahrscheinlich aus, aber es wird eine Alternativlösung geben.

Der Neujahrsempfang wird wahrscheinlich ausfallen, daher wurden auch hier Alternativen diskutiert.

Zum Ende der Sitzung wurden alle überrascht, denn, der von der Gemeindevertretung frisch bestellte neue Medienbeauftragte, Frank Czerwonka stellte seine Arbeit vor. Am vergangenen Wochenende konnten die Einwohner der Gemeinde endlich wieder eine Petermännchen-Post in den Händen halten.

Auch die Vereine in der Gemeinde können aufatmen und sich freuen, denn ihren Anträgen für Zuwendungen der Gemeinde wurden zusammengetragen, vom Ausschuss abgesegnet und werden nun für den kommenden Haushalt eingestellt.

Sitzung der Gemeindevertretung am 27.10.2020

Zu Beginn jeder Gemeindevertretersitzung informiert der Bürgermeister, in diesem Falle, der stellvertretende Bürgermeister über aktuelle Geschehnisse, Prozesse und Ergebnisse:

Die Auftragsvergabe für den Überflurhydranten wurde erteilt. Die barrierefreie Haltestellen sind wie geplant im Bau und die ersten sind zügig fertig, wobei der Um- bzw. Neubau aller Haltestelle dauert länger. Die neue Allgemeinverfügung schränkt den Alltag der Menschen wieder etwas mehr ein, jedoch hoffen alle auf eine Kehrtwende der Infektionszahlen. Auch das Amt in Crivitz arbeitet wieder mit Terminvergabe. Bitte vorab auf den Internetseiten des Amtes informieren und anmelden oder anrufen. Ob noch weitere Einschränkungen und Veränderungen auf die Gemeinde zukommen, kann derzeit noch nicht abgesehen werden. Der Förderantrag für das Heizkraftwerk wurde eingereicht und die ersten Rückmeldungen des Landes sind mit „Hausaufgaben“ für die Gemeinde versehen, denn es sind zwar die ersten Gespräche mit dem Energielieferanten gelaufen, jedoch sind z.B. die Standortfrage und die Änderung des Flächennutzungsplan noch in Arbeit.
Die Neugestaltung der Bushaltestellen in Godern und die damit verbundene Verlegung des Containerstellplatzes bringen Veränderungen mit sich, die am 4.11.2020 – in einer Einwohnerrunde besprochen wurden, auch über Alternativen wurden nachgedacht und die Verkehrsprobleme diskutiert.
Weiterhin wurde darüber informiert, dass „Am Petersberg 47“ eine morsche Linde gefällt wird, dieser Vorgang wurde beantragt und genehmigt.
Überraschenderweise bleiben die Grünschnittcontainer in Pinnow doch bis zum 16/17.11.2020 stehen.

Im Anschluss an die Worte des stellvertretenden Bürgermeisters erhielten die Vorsitzenden der Ausschüsse das Wort. Den Anfang hierbei machte der Bauausschuss.

Gedanken, Ideen und Meinungen zum Thema Steingärten und ihre ökologische Frage wurden zuletzt im Ausschuss angesprochen. Auch die Messung der Geschwindigkeit der Autos mit geeigneten Geräten z.B. im „Mitteldrift“ und in Godern Richtung Schwerin oder auch zusätzlich verdeckte Verkehrszählungen (gefühlt vs. real) waren Themen, die diskutiert wurden. Die Instandsetzung der Brücke zwischen den Ortsteilen war abermals ein Thema, jedoch konnten letzte Fragen und Bedenken durch sachdienliche und fachliche Beiträge ausgeräumt werden.

Der Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales informierte die Gemeindevertretersitzung an diesem Abend darüber, dass die Planungen und Veranstaltungen nur schleppend vorankommen, wenn diese überhaupt stattfinden dürfen. Die besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie beherrschen die Arbeit des Ausschusses, daher ergibt sich momentan eine hohe Absagequote. Zuletzt wurden der Martinsumzug und mögliche Alternativen und mögliche Schwerpunkte für einen „Adventsmarkt“ besprochen. Gerade in der Arbeit der Seniorenbeaufzragten sowie im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit wird auf den direkten Kontakt verzichtet, was unzufrieden stimmt. Im Bereich der Medienarbeit wurden Ideen gesammelt und Freiwilligen gefunden. Wichtige Termine fürs kommende Jahr wurden wie gewohnt und mit guten Vorsätzen festgelegt.

Im Zukunftsausschuss wurde wie gewohnt über die Leitthese gesprochen.

In der Einwohnerfragestunde kamen Anwohner des Erlenwegs in Godern zu Wort, die ihre Bedenken gegenüber des neuen Containerstellplatzes äußerten.

Hinweis: Die Bäume mussten gefällt werden, weil sie schief und somit keine Standsicherheit mehr gegeben war.
Auch Bedenken gegenüber des Feriendorfes, welches bisher in den geschlossenen Teilen der Sitzungen diskutiert wurde, wurden geäußert und um eine Zusammenarbeit mit den Einwohnern wurde gebeten.
Die aktuellen Regelungen für Anwohner, die Zuhören möchten, werden momentan als sehr drastisch empfunden und stellen ein Problem in der gesamten politischen Landschaft dar.
Auch Nachfragen zum Thema BHKW schafften es in die Einwohnerfragestunde, denn die Laufzeit soll nur begrenzt sein, daher finden Gespräche mit Herrn Köhler statt. Auch eine Ausstiegsstrafe muss vorab geklärt und mögliche Übergangslösungen, wenn gewollt, diskutiert werden.
Ein weiterer Wunsch der Anwohner ist die öffentliche Auswertung der Qualität des Seewassers in den nächsten Sitzungen.
Die Planungen für die Zysternen laufen und verschiedene Alternativen werden hinterfragt, jedoch besteht derzeit keine akute Dringlichkeit, daher gehen andere Bauprojekte derzeit vor.

Auf der Tagesordnung der Gemeindevertreter stand an diesem Abend auch die Bestellung eines neuen Medienbeauftragten. Herr Czerwonka stellt sich und seine Ziele kurz vor, wurde dann anschließend einstimmig gewählt und wurde mit sofortiger Wirkung in seinen Dienst entlassen. Er hofft auf Zuarbeiten der Einwohner, aktualisiert dieHomepage und koordiniert die Pinnower Petermännchen-Post. Die erste Auflage, nach der längeren Pause, wird bald in den Haushalten der Gemeinde eintreffen.

Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur vom 13.10.20

13.10.2020, 19 Uhr, 6 Ausschussmitglieder, 14 Punkte auf der Tagesordnung und 1 Ziel: Kulturelle Erlebnisse in der Gemeinde ermöglichen!

Nachdem die ersten 5 Punkte der Tagesordnung zügig abgearbeitet werden konnten, ging es dann rasch mit dem Erfahrungsaustausch zum Thema „Nutzung der Räume der Gemeinde“ weiter. Gemeinsam wurden Wünsche, Ideen und Anregungen gesammelt, bisherige Erfahrungen, Regelungen und aktuelle Geschehnisse ausgewertet und ein reger Austausch der Nutzer der Räumlichkeiten angestrebt und empfohlen.

Veranstaltungen zu planen ist momentan sehr schwierig und sie durchzuführen hängt zum einen von den zum Zeitpunkt der Durchführung geltenden Regelungen und zum anderen von den Beschränkungen ab. Momentan noch offen, aber von allen Ausschussmitgliedern gewollt, sind der Martinsumzug und der Adventsmarkt. Beide Veranstaltungen können nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden, daher werden derzeit mögliche Alternativen geprüft und vorbereitet. Ob die Veranstaltungen dann schlussendlich stattfinden dürfen, hängt von der Landesregierung, dem Landkreis und dem Amt Crivitz ab.

Auch die Planungen der Veranstaltungen fürs nächste Kalenderjahr gestalten sich besonders, jedoch wurden alle Vereine, Initiativen und Gemeinschaften gebeten, dass sie ihre Termine wie gewohnt festlegen, damit eine feste Terminstruktur steht. Ob diese Planungen dann so umgesetzt werden können, wird sich zeigen.

Im Anschluss kamen dann zum einen die Senioren- und zum anderen die Kinder- und Jugendbeauftragte zu Wort. Aktuelle Geschehnisse und Ereignisse wurden kurz erwähnt z.B. sind die gewünschten Spielgeräte für Kleinstkinder da und können nun auf den Spielplätzen platziert werden.

Unter dem Punkt 11 auf der Tagesordnung „Beratung zur sozialen Infrastruktur und dessen Weiterentwicklung in der Gemeinde“ wurde eine langfristige Herangehensweise besprochen. So sollen ausgewählte Themen in den kommenden Sitzungen schwerpunktmäßig diskutiert und entsprechende Experten angehört bzw. befragt werden.

Die Medienarbeit der Gemeinde wurde in den letzten Monaten mehrmals angesprochen und versucht neu anzugehen. In den vergangenen Wochen nahm diese Umgestaltung Form an und in der nächsten Gemeindevertretersitzung am kommenden Dienstag könnte es eine langfristige und beständige Besetzung dieser wichtigen Position geben. Gerade in diesen besonderen Zeiten würden sich viele Anwohner über eine zuverlässige digitale, aber auch analoge Möglichkeit zur Informationsbeschaffung freuen. Die Petermännchen-Post und die Homepage der Gemeinde könnten somit wieder aktualisiert bzw. regelmäßig betreut werden.

Ausschusssitzung Jugend, Kultur und Soziales 9.06.20

Es geht wieder los!

Gestern Abend der Haupt- und Finanzausschuss, heute Abend der Bauausschuss und morgen Abend der Zukunftsausschuss!

Nach längerer Pause, bedingt durch die Corona-Pandemie, traf sich letzte Woche Dienstagabend der Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur wieder. Die längere Pause, unterschiedliche Eingänge für Ausschussmitglieder und Gäste, Desinfektionsmittel, Anwesenheitslisten und Einsatzprioritäten bei den amtlichen Protokollanten begleiteten die Sitzung. Zu Beginn der Sitzung informierte Frau Messer die anwesenden Mitglieder über ihre künftigen und vergangenen Tätigkeiten und Vorhaben als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Pinnow. Der Rückblick auf die Monate März bis Mai 2020 wurde geprägt von dem Wort „Abgesagt“. Leider mussten und werden viele Veranstaltungen der Gemeinde ausfallen. Der Frühjahrsmarkt fand nicht statt, genauso wie der Frühjahrsputz. Auch das Dorf- und Strandfest wird nicht stattfinden.

ABER: Es gab auch viele positive Aktionen während der Kontaktbeschränkungen. Der Frühjahrsputz im Ortsteil Godern wurde umstrukturiert, die Feuerwehr und die Fördervereine der freiwilligen Feuerwehren Godern und Pinnow überraschten alle zu Ostern, Masken wurden genäht, der Einkaufsservice wurde genutzt und auch das Geschehen rund um den Maibaum und die Solidaritäts-Aktion der Kinder-und Jugendbeauftragten brachten Abwechslung in den Alltag der Einwohner.

Bis zum 31.7. sind die Räumlichkeiten der Gemeinde NICHT zugänglich, jedoch können dann im Anschluss, ab dem 1.8., wenn die Verordnungen und Durchführungsbestimmungen es zulassen, die Räumlichkeiten wieder für private und öffentliche Zwecke genutzt werden. Auch die Veranstaltungen fürs zweite Halbjahr werden nun in Angriff genommen und vorbereitet.

Was wurde noch besprochen bzw. in Angriff genommen?

Die Medienarbeit wird sich nun anders gestalten und neu organisiert, damit die Homepage der Gemeinde, die Petermännchen-Post und auch der Kalender der Gemeinde für 2021 herausgebracht bzw. realisiert werden können, finden zeitnah Absprachen mit dem Bürgermeister statt. Für der Kalender der Gemeinde können ALLE Einwohner Beiträge beisteuern, denn es wird einen öffentlichen Aufruf zur Gestaltung geben. Dieser wird schnellstmöglich auf der Gemeinde-Homepage und dann auch hier veröffentlicht.

Der Ausschuss trifft sich das nächste mal erst am 11.August 2020, daher konnten und wurden nicht alle Themen gleich abgearbeitet, jedoch werden dann im Herbst intensive Gespräche zur Zusammenarbeit mit den Vereinen, die Vorbereitungen für die Veranstaltungen und neue Ideen wie z.B. ein Herbstputz folgen und besprochen.

Das politische Leben während der COVID-19 Pandemie

„Im Dorf ist es still geworden!“

Ja, das politische Treiben der Gemeinde musste eingeschränkt und auf das Nötigste reduziert werden. Persönliche Treffen und Sitzungen wie wir sie bis März kannten, durften gar nicht oder nur mit Auflagen stattfinden. Viele geplante Termine wurden abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Ja, es wurde vielleicht ruhiger im Dorf, aber nicht still.

Still war es auch beim Bürgermeister und Ortsvorsteher nicht, denn nun wurden wichtige Dinge halt per Telefon oder Mail geklärt. Aktiv gingen sie die neue Situation an und organisierten die politische Landschaft der Gemeinde neu.

Auch die Gemeindearbeiter wurden nicht in die stille Ecke geschickt. Ihre Arbeit wurde eingeschränkt, aber gleichzeitig erweitert, denn der Einkaufsservice in Kooperation mit der Kirchengemeinde und dem Edeka-Markt Wandschneider wurde fast täglich angenommen.

Gemeindepolitik bedeutet auch gemeinsam Politik gestalten!

Wir durften uns zwar nicht sehen, viele Veranstaltungen wurden abgesagt und privat musste das Leben bei vielen neu strukturiert werden, aber trotzdem fanden wir Möglichkeiten uns auszutauschen und wichtige Themen zu besprechen.

Regelmäßige Telefonkonferenzen innerhalb unserer Wählergemeinschaft, kurzfristige Absprachen über WhatsApp, Fraktionssitzungen mit Sicherheitsabständen in großen Räumen und das „neue“ Umlaufverfahren ließen das politische Treiben nicht still stehen.

Exkurs: Umlaufverfahren

Beim Umlaufverfahren werden Beschlüsse ohne Zusammenkunft der Beteiligten / der beteiligten Gremien ausschließlich auf schriftlichem Wege gefasst. In diesem Fall per Mail. Das Umlaufverfahren kommt meist dann zur Anwendung, wenn die Entscheidenden keinen (weiteren) Diskussionsbedarf haben, gleichwohl aber ein formaler Beschluss notwendig ist. Mit dem Umlaufverfahren können Beschlüsse also ohne Zeit- und Kostenaufwand zügig gefasst werden.

Schaut man auf die letzten Wochen zurück, konnten viele die Füße nicht stillhalten, auch unsere Mitglieder der Wählergemeinschaft waren aktiv an Aktionen für die Gemeinde beteiligt.

Gleich zu Beginn der Coronakrise suchten der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Godern und die Kirchengemeinde mit Hochdruck nach Helfern und Stoffen („Nähen statt Nähe“), denn die Vorräte der Ärzte, Apotheken, Pflegediensteinrichtungen und Privatpersonen waren schnell angegriffen und Nachschub musste her. Auch dank stiller Helfer bzw. Näher war diese Aktion erfolgreich. Zu Ostern ging es gleich weiter, denn auch die Familien in der Gemeinde standen vor neuen Herausforderungen und wurden durch eine kleine Osterüberraschung abgelenkt. Ausgehend vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Godern in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Pinnow und der Freiwilligen Feuerwehr Pinnow wurde jeder Haushalt in der Gemeinde überrascht. Weitere Informationen können den Bürgerbeiträgen auf der Webseite der Gemeinde entnommen werden.

Ein wahres Stillleben entstand zum 1.Mai auf dem Vorplatz des Bürgerhauses in Pinnow. Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur rief die Kinder auf den Maibaum zu gestalten. Innerhalb weniger Tage wurden bunte Bänder, Smileys, Herzen und andere wunderschöne Bastelarbeiten angehängt und somit konnte das Kunstwerk pünktlich zum 1.Mai, dank der Gemeindearbeiter, aufgestellt werden.

Noch aktuell die Mitmach-Aktion der Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde Pinnow:

Alles BUNT macht der Mai – Corona STOCKEN! Generationen verbinden

D.h. Jedermann gestaltet einen Stock und steckt ihn in die Wiese vor das Pflegeheim oder in Godern, in die Wiese neben der alten Schmiede. Dort in Pinnow können die Heimbewohner diese sehen, vielleicht sogar mitmachen. Wir als Dorfgemeinschaft können den Menschen vor Ort Abwechslung und ein wenig Anteilnahme schenken. Die Aktion ist natürlich mit der Heimleitung abgesprochen. Die Aktion läuft den ganzen Mai, somit können an den Orten bunte Stocksammlungen entstehen, die dann am Ende des Monats einfach wieder entfernt werden können.

Ein kurzer Blick in die Zukunft:

Die politische Arbeit wird wieder sichtbarer. Ausschüsse und Gemeindevertretung dürfen sich wieder in gewohnten Runden treffen (näturlich mit Auflagen!). Alternativen bzw. Abwandlungen von Veranstaltungen können besprochen werden z.B. ist das Dorf- und Strandfest aktuell nicht möglich, jedoch ist in Absprache mit der Kirchengemeinde, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen, ein Gottesdienst am Strand geplant.

Durch Corona und den Shutdown wird die Gemeinde dieses Jahr definitiv weniger Steuereinnahmen verzeichnen, d.h. Änderungen und Verschiebungen von Prioritäten im Finanzhaushalt könnten folgen.

„Im Dorf ist es still geworden!“ – Nein, nicht wirklich!

Bleiben Sie gesund!

Die AKTIVEN

Jugend, Soziales und Kultur – Ausschusssitzung 4.2.2020

Nachdem der Vorsitzende die Vollständigkeit und somit die Beschlussfähigkeit des Ausschusses feststellte, begann die Sitzung mit der Einwohnerfragestunde. Hierbei wurde vor allem die Busproblematik diskutiert. Wann ein Bus nach Pinnow/Godern fährt oder wann man mit dem Bus aus Pinnow/Godern raus kommt, hängt nicht nur von den Wünschen einzelner Fahrgäste ab, sondern muss mit den Verkehrsbetrieben abgestimmt werden. Gerade die sich anschließende regelmäßige Nutzung der Buslinie sollte reflektiert werden. Die Problematik ist der Gemeinde bekannt und Gespräche diesbezüglich finden statt.

Die Kinder unserer Gemeinde können sich auf den Kinderfasching am 23.2.2020 freuen. Auch dieses Jahr sind Kinder ab ca. 6-12 Jahre von 15 Uhr bis 17 Uhr in Pinnow herzlich willkommen. Bitte nicht die Kostüme vergessen!

Für die Erwachsenen wird es dieses Jahr ebenfalls einige Höhepunkte geben. Der traditionelle Frühjahrsmarkt findet am 4.4.2020 statt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Von 11 Uhr bis 16 Uhr können die Einwohner der Gemeinde vieles Erleben. Altbewährtes wird wieder angeboten, genauso wie Neues. Ein Kindertrödelmarkt und sportliche Aktivitäten werden das Programm erweitern. Informationen zum Frühjahrsmarkt folgen in den nächsten Wochen.

Auch der Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur diskutierte die erneute Teilnahme der Gemeinde am Wettbewerb „Schönstes Dorf“. Nachdem Argumente dafür und dagegen offen diskutiert wurden, hat sich der Ausschuss schlussendlich für eine Teilnahme am Wettbewerb ausgesprochen.

Die Kinder- und Jugendbeauftragte Tina Koch informierte den Ausschuss über den Fortschritt des digitalen Informationssystems und regte den Ausschuss und den anwesenden Bürgermeister an, eine Wickelmöglichkeit im Bürgerhaus zu schaffen, damit auch die jüngsten Mitglieder der Gemeinde bei Veranstaltungen anwesend und sich wohlfühlen können.

Fragen, Anregungen, Ideen können jederzeit entweder per Mail: kinjube@gemeinde-pinnow.de oder per Instagram: kinjube_pinnow gestellt/gesendet werden.

Auch die auf der Tagesordnung erwähnten Themen „Vereinsübersicht“ und „Seniorenfreundliche Gemeinde“ wurden vorbereitet und werden im März vertiefend bearbeitet.

Interessant für alle Anwesenden war die „Mitfahrbank“-Thematik. Schon zu Beginn in der Einwohnerfragestunde erhielt der Ausschuss diesbezüglich Nachfragen. Die gemeinsamen Überlegung brachten folgendes Ergebnis: Das Prinzip der Mitfahrbänke wird innerorts zwischen den Ortsteilen Godern und Pinnow erprobt. In Godern wird die Bank an der Glocke hierfür vorgeschlagen und in Pinnow die Bushaltestelle am Bürgerhaus, denn an beiden Standorten kann mit einem Durchgangsverkehr und dem damit verbundenen Erfolg gerechnet werden. Schilder bzw. Aufkleber, die eine Mitfahrt signalisieren, wurden vorgestellt und könnten zügig installiert werden. Die Ergebnisse wurden als Empfehlung dem Bauausschuss übermittelt.

Die nächste Sitzung findet am 10.März um 19 Uhr im Feuerwehrhaus in Godern statt.

2020 – Neujahrsempfang und Ausschusssitzung Jugend, Soziales und Kultur

Der Neujahrsempfang am 5.1.2020 wurde sehr gut besucht. In diesem Jahr standen nach den Einleitungsworten des Bürgermeisters traditionell die Jüngsten des Dorfes im Mittelpunkt. Mit Blumen, Büchern und Kalendern wurden die jüngsten Gemeindemitglieder, natürlich mit ihren Eltern, begrüßt. Insgesamt 11 Kinder sind von Ende November 2018 bis November 2019 geboren worden, leider konnten nicht alle zu diesem Empfang kommen.

Musikalisch wurden die Gäste dieses Jahr von der Dorfjugend verwöhnt. Der Pastor, Tom Ogilvie, präsentierte im Anschluss die Arbeit der Kirchgemeinde und blickte somit auf die letzten 10 Jahre zurück, gab einen Einblick in die aktuelle Arbeit und motivierte für die zukünftigen Ereignisse. Die positive Stimmung wurde durch den Imagefilm der Feuerwehr nochmal verstärkt. Gemeinsam schauten alle gebannt den Männern und Frauen, aber auch Jugendlichen zu und diese begeisterten das Publikum.

Als krönenden Abschluss wurde die Feuerwehrfrau 2019 ausgezeichnet, Janine Beckmann. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es viele interessante Gespräche.

Einige Eindrücke des Abends konnten in der Ausschusssitzung am 14.1.2020 gleich ausgetauscht und diskutiert werden. Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur wertete nicht nur diesen positiven Neujahrsempfang aus, sondern begann anschließend mit den Vorbereitungen für den Kinderfasching am 23.2.2020 und den Frühjahrsmarkt am 4.4.2020.

Der Kinderfasching wird wie gewohnt um 15 Uhr beginnen und alle Kinder von ungefähr 6-12 Jahren sind herzlich dazu eingeladen. Der Frühjahrsmarkt findet am 4.4.2020 kurz vor Ostern statt und wird ein breites Spektrum für Jung und Alt bieten. Neuerungen dieses Jahr sind der geplante Trödel – bzw. Spielzeugmarkt (Pinnower Kinder für Pinnower Kinder) und die sportliche Unterhaltung. Die endgültigen Entscheidungen sind noch nicht getroffen, aber die Vorstellungen werden immer konkreter.

In den letzten Wochen des alten Jahres wurden noch drei Themen in den Sitzungen des Ausschusses lauter: Als erstes die Situation der Senioren in der Wohnanlage der Diakonie. Die zugezogenen Senioren sind herzlich willkommen bei den Seniorengruppen im Ort, integrieren sich dort und haben Anschluss gefunden.
Die gewählte Kinder- und Jugendbeauftragte, Tina Koch, wird sich zu Beginn des Jahres nochmal auf der Webseite vorstellen und bei den Veranstaltungen der Gemeinde und Vereinen vorbei schauen, soweit es zeitlich passt. Wer Sie kontaktieren möchte, kann dies unter der

E-Mail-Adresse: kinjube@gemeinde-pinnow.de

jederzeit tun.
Das letzte Thema, welches die Alt- und Neubewohner des Dorfes interessiert, ist die Thematik Kieswerk. Der Bürgermeister informierte alle Anwesenden über den aktuellen Sachstand.

Ein Herz für die Crivitzer Geburtenstation – Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Kultur 10.12.19

Die Ausschüsse unserer Gemeinde tagen in regelmäßigen Abständen und behandeln, je nach Schwerpunkt des Ausschusses, relevante Themen und Probleme. Aber auch regionale Ereignisse werden thematisiert. Die Dezembersitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Kultur wurde somit, aufgrund der aktuellen Geschehnisse in Crivitz, um einen Tagesordnungspunkt ergänzt.

Das kulturelle Leben in der Gemeinde erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt, bei Einheimischen und Gästen und bei Händlern und Käufern. Diese Beliebtheit durften alle Besucher des Adventsmarktes am 1.Advent erleben. Zahlreiche Besucher durchstöberten die Räume des Gemeindehauses, Kinder bastelten und malten fleißig und der Weihnachtsmann überraschte die Kleinsten. Der Adventsmarkt ist immer wieder ein besinnlicher, kultureller Höhepunkt des Jahres in Pinnow.

Die nächsten kulturellen Meilensteine der Gemeinde wurden in der Sitzung vertiefend erarbeitet und vorbereitet. So können sich alle z.B. auf den Neujahrsempfang am 5.1.2020 freuen oder gespannt sein auf den Frühjahrsmarkt im April.

Eine Gemeinde lebt vom Engagement Einzelner, Gruppen, Vereine oder Organisationen, daher standen noch zwei weitere Schwerpunkte der Gemeindearbeit auf der Agenda. Die Medien- bzw. die Kinder- und Jugendarbeit sind wichtige Themen einer zukunftsorientierten Gemeinde und werden in den nächsten Monaten Umbrüchen und Erneuerungen unterzogen, jedoch werden sich die Einzelheiten erst im neuen Jahr klären.

Die Schließung der Crivitzer Geburtenstation ist ein sehr emotionales Thema und jeder hat seine ganz persönliche Meinung zu den geplanten Veränderungen der Unternehmen bzw. Krankenhäuser, jedoch betreffen diese Veränderungen auch unsere Gemeinde und unsere Familien, daher hat der Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur folgenden Beschluss gefasst:

Die geplante Schließung der Gynäkologie und Geburtshilfe im Mediclin Krankenhaus „Am Crivitzer See“ bedeutet einen Verlust medizinischer Infrastruktur für die Gemeinde Pinnow. Sie ist alles andere als ein Zeichen von Familienfreundlichkeit und Zukunftsorientierung für die Region,
für Westmecklenburg und für ganz Mecklenburg-Vorpommern.

Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur fordert den
Gesundheitsminister, den Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, die
Mediclin AG sowie alle sonstigen Entscheidungsträger auf, die Schließung auszusetzen und unter Einbeziehung der kommunalen Ebene der Region die Entscheidung zu überprüfen und tragfähige Konzepte für den Erhalt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Mediclin Krankenhaus „Am Crivitzer See“ zu erarbeiten und umzusetzen.

Um dieser Beschlussvorlage Taten folgen zu lassen, habe ich mich als Mitglied des Ausschusses für Jugend, Kultur und Soziales, als Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde, als Mutter, als Bürgerin der Region, als Lehrerin in Crivitz und als AKTIVE an der Demonstration in Crivitz am vergangenen Donnerstag beteiligt.

Hier ein paar Bilder: