Bauausschusssitzung vom 20.10.2020

Der Ausschuss ist vollzählig und beschlussfähig. Der Saal ist komplett gefüllt, einige Anwohner sitzen sogar noch im Nebenraum und hören zu (mehr Besucher wegen Godern – Umstellung der Glas- und Papiercontainer).

Informationen: Zebra-Streifen bekommen wir nicht in Pinnow – hierzu fehlt das höhere Verkehrsaufkommen von 200 Fahrzeugen / Stunde(24h im Durchschnitt bei sieben Tagen). Zu wenig Autos unterwegs – hier gibt es Vorschriften.

Köster-Koppel – sieht nicht so schlecht aus, wird aber im Auge behalten.

Da eine Überarbeitung des F-Plan notwendig ist, wurde eine beschränkte Ausschreibung durch das Bauamt Crivitz vorbereitet.  

BHKW-Fördermittelantrag wurde gestellt.

Bushaltestellenverlegung an einigen Plätzen durch den behindertgerechten Umbau unumgänglich (Alte Eiche, Sportplatz).

Einwohnerfragestunde: Herr Blüml aus Godern trägt vor, dass die Anwohner vom Erlenweg ziemlich erbost sind, erst so kurzfristig über den neuen Stellplatz erfahren zu haben. Der neue Stellplatz wird durch ihn als nicht gut befunden (Bedenken hinsichtlich Lärmes, erhöhtes Verkehrsaufkommen, Umweltschäden etc.). Nach Alternativen wird noch einmal geschaut – man möchte aber erst einmal diesen Standort so belassen, der Platz wurde hierfür auch schon hergerichtet. Hier soll es noch einmal einen Termin mit den Anwohnern und Herrn Helms vor Ort geben. Herr Helms erklärte ausführlich den Werdegang der Umverlegung und es hat seinen Ursprung in einem gewünschten Neubau einer behindertengerechten Bushalte Stelle im Ortsteil. Natürlich wurde die Umverlegung in diesen Rahmen mehrmals im Ausschuss und der GV besprochen. Er bittet darum auch an den öffentlichen Sitzungen teilzunehmen.  – Ergänzung: Am 04.11. um 19.00 Uhr findet hier eine Zusammenkunft mit den Anwohnern im Bürgerhaus statt. –

Zukünftig soll Thema Schottergärten aufgenommen werden. In anderen Bundesländern gab es schon entsprechende Richtlinien bzw. Verbote.

Der Umbau der Bushaltestellen wird kurz thematisiert – hier und da wurde bereits begonnen, u.a. in Godern – hierzu wurden die Altstoffcontainer umgestellt – diese befinden sich jetzt unten am Wendehammer Erlenweg/Am Mühlensee. 

Im weiteren Teil wurden noch einigen Bauanträgen/Verlängerungen zugestimmt. Allerdings wurde auch einer zurückgestellt damit der Antragsteller diesen noch mal überarbeiten kann.

Hallo liebe Einwohner* und Leser* dieser Seite,

heute war mal wieder Gemeindeversammlung. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben eine neutrale Berichtserstattung auf unserer Webseite zu starten. An Tagen wie heute fällt es sehr schwer. Es ist schwer zu sehen, wie mittels Rhetorik, Methodik, Fehlannahmen, Fehlinformationen Politik auf Kosten der Ehrenamtlichen gemacht wird. Ist das ein Spiegel der Zeit? Ist das unsere Zukunft? Es stimmt mich sehr nachdenklich. Es ist ein Ehrenamt. Etwas wo man das Wohl des Einzelnen hinter dem der Anderen stellen sollte.

Zurück zu den Themen. Der Ausschuss Kultur – und Soziales war spannend. Einen großen Raum hat die Frage nach der Nutzung der Räumlichkeiten in Godern und Pinnow eingenommen. Das Thema ist wie viele Personen können die Räume nutzen? In welchem Rahmen gibt es doch Lösungen. Der Ausschussvorsitzende hat sich bereit erklärt, die Fragen gemeinsam mit dem Amt und dem Bürgermeister zu klären. Den Rahmen an die Gemeindevertretung abzugeben für eine Entscheidung.

Heute ist das Thema in der GV aufgenommen worden. Aktuell wird geprüft, dass der große Raum mit 25 Personen mit Abstand bis 1,50m und bis max. 35 Personen mit Mundschutz genutzt werden können. Der Raum in Godern wird geprüft. Es wird ein Hygienekonzept der Gemeinde (Ausschuss für Kultur und Soziales gemeinsam mit Unterstützern) erstellt und jeder Verein setzt sein Hygienekonzept darauf auf. Die Grunddesinfektion gibt es von der Gemeinde.

Das Thema der Aerosole wird der Gemeinde zusätzlich begleiten.

Neben dem gab es weitere Informationen: Der stellv. Bürgermeister Hr. Glaser hat von den Ergebnissen der letzten Wochen berichtet. Thema BHKW in Pinnow für den Ausbau des Fernwärmenetzes steht und fällt mit der Bestätigung der Fördermittel. Der Fördermittelantrag wird an das Energieministerium gestellt. Diese war ebenfalls eine Anfrage aus der Einwohnerfragestunde. Die BIMSCHG Genehmigung steht noch aus. Ebenso wie der Flächennutzungsplan der zu erstellen wäre und die Prüfung evtl. Ausgleichsflächen.

Die Bushaltestellen der Gemeinde müssen, gemäß einer EU-Anordnung behindertenfreundlich umgebaut werden. Ergänzend wurden Fahrradstangen für die Befestigung von Fahrrädern bestellt. Die GV prüft die eingegangenen Angebote im nicht öffentl. Teil und billigt das Ergebnis der Submission.  Eine Anregung einer Einwohnerin zur Prüfung eines Zebrastreifens wird seitens der Gemeinde aufgenommen. Es erfolgte jedoch der Hinweis, dass dies Themen der Verkehrsbehörde Parchim sind und bisher abschlägig beschieden worden (Bsp. Kita und Altenheim). 

Es gab eine behördliche Prüfung der 3 Badestellen in Pinnow. Bemängelt wurden die fehlenden Rettungsmittel. Für jede Badestellen wurden Rettungsring, Leine und Halter bestellt. Die Mitglieder der GV und Einwohner beider Ortsteile wurden gebeten, das Fehlen zukünftig direkt der GV zu melden. Es wird gehofft, dass diese nicht zweckentfremdet werden.

Die Stiftung Umwelt und Naturschutz e.V. plant am 17.10. einen Arbeitseinsatz in den Trockenhängen. Unterstützer sind gern willkommen.

Nach den aktuellen Planungen wird der Haushalt für das Jahr 2021 in der Höhe unverändert sein. Dies gibt eine Planungssicherheit für die Gemeinde.

Die einzelnen Ausschussvorsitzenden berichteten von den einzelnen Sitzungen. Über die Erhöhung eines Zaunes, Hydranten, Hundebadestrände und den Dorfplatz Petersberg bis zu dem Zukunftsausschuss der die Leitthese für die Schulen und Kita abgeschlossen hat.

Ein nochmal wieder vorgeholtes Thema war die Brücke Pinnows nach Godern. In der nächsten Bauausschusssitzung wird der Planer eingeladen und die offenen Fragen beantworten. 

Wir als Aktive stehen für eine gute Brücke zwischen Pinnow und Godern. Allein, dass ein Bus fahren kann, die Kinder nach dem Kindergarten in die gleiche Grundschule fahren können, es einen ordentlichen Bürgersteig geben soll sind ein Gewinn für beide Ortsteile unserer Gemeinde.